🐾 Eine Tafel für Tiere? Die gibt es tatsächlich. In Hannover helfen Ehrenamtliche Menschen, die sich das Futter für ihre Haustiere kaum noch leisten können.
🍫 Warum Schokolade aus Ghana inzwischen direkt vor Ort hergestellt wird, erzählt der Weltladen in Neustadt. Außerdem geht es um einen Hund, der nach Feierabend noch raus will, die wahren Ursprünge von Halloween und die Frage, warum aus Diskussionen manchmal sogar Morddrohungen werden.
Fünf Themen, fünf Geschichten – bei „Angedacht“, dem Kirchenmagazin auf Meer Radio.
Sonntag, 18. Oktober, ab 10 Uhr
Auf 88,0 und 95,4 MHz oder im Stream auf www.meerradio.de
Reinhören lohnt sich. (Zu den Themen)
Seit 15 Jahren verbindet der Kleiderladen Wunstorf soziale Unterstützung, Nachhaltigkeit und Begegnung. Bei einem kleinen Jubiläumsempfang würdigten Vertreter von Diakonie und Kirchenkreis besonders das Engagement der rund 30 Ehrenamtlichen. Für langjährige Mitarbeitende gab es neben Blumen eine passende Auszeichnung: goldene Kleiderbügel.
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„Zusammenhalt ist die große Aufgabe unserer Zeit“
Der Altbundespräsident Christian Wulff warnte im Demokratiegottesdienst in Hagen vor gesellschaftlicher Spaltung und Angriffen auf demokratische Institutionen. Im Gespräch mit Jugendlichen forderte er mehr Gehör für die junge Generatio und zeigte sich offen für ein Wahlalter ab 16 Jahren bei Bundestagswahlen.
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Gottesdienst, Vortrag und Besuche in Ahlem und bei Chabad Lubawitsch
Die Johannesgemeinde Neustadt beteiligt sich erneut am landeskirchlichen Projekt „In Solidarität mit der jüdischen Gemeinschaft – Gemeinsam gegen Antisemitismus“. Gottesdienste, Vorträge und Begegnungen mit jüdischem Leben stehen dabei im September und Oktober auf dem Programm der Veranstaltungsreihe.
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Rund 180 Mitarbeitende der Kindertagesstätten im Ev.-luth. Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf haben sich am 1. September in Neustadt mit Gesundheit, Inklusion und den Herausforderungen ihres Arbeitsalltags beschäftigt. Beim Fachtag in der Johannesgemeinde und der Johanneskita ging es dabei nicht nur um neue Impulse, sondern auch um Austausch untereinander.
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Fusion: So geht es weiter
Wie könnte der gemeinsame Kirchenkreis Leine-Mittelweser aussehen? Die neue Ausgabe des Blickwinkel Extra zeigt den aktuellen Stand: von Finanzen und Gremien über Kita und Diakonie bis zur künftigen Leitung.
Wer Fragen hat oder mitdiskutieren möchte, ist außerdem zu zwei offenen Zoom-Terminen eingeladen: Montag, 14. September, und Donnerstag, 17. September, jeweils von 18.30 bis 19.30 Uhr. Die vier Superintendent:innen informieren über den aktuellen Stand und kommen mit Interessierten ins Gespräch.
→ Aktuellen Blickwinkel Extra als PDF lesen und mehr zur Fusion erfahren
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Segen, der weitergeht.
Merit Breier ist als Diakonin im Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf eingesegnet worden. Besonders persönlich wurde der Gottesdienst durch Menschen, die sie auf ihrem Weg begleitet haben – und durch vier Segensstationen, an denen die Gemeinde selbst Segen empfangen und weitergeben konnte.
Warum dabei für Diakon Ulf Elmhorst ein ganz besonderer Kreis geschlossen wurde, lest ihr im Beitrag.

Am Samstag, 12. September, feiert der Stamm Martin Luther King sein Jubiläum rund um die Stiftskirche – mit Festakt um 16 Uhr, Pfadfinderandacht, Grillbuffet und einem Wochenendlager.
Aktuell gehören rund 110 Mädchen und Jungen zum Stamm, zum Jubiläum werden zudem zwei neue Gruppen für Zehn- bis 13-Jährige gegründet. Eingeladen sind ehemalige und aktive Pfadfinder ebenso wie Familien, Freunde und alle Interessierten.

Wenn Menschen plötzlich mit Tod, Gewalt und Fassungslosigkeit konfrontiert sind, braucht es andere, die bleiben.
Die Notfallseelsorge im Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf war in den vergangenen Tagen besonders gefordert. Der Kirchenkreis dankt allen Haupt- und Ehrenamtlichen für einen Dienst, der meist im Stillen geschieht – und genau dort trägt.

Hinsehen beginnt dort, wo etwas nicht stimmt
Ein ungutes Gefühl. Eine Grenze, die überschritten wird. Eine Situation, über die niemand spricht. Sexualisierte Gewalt beginnt nicht erst dort, wo alles eindeutig ist. Deshalb setzen die Gemeinden im Ev.-luth. Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf mit neuen Plakaten ein sichtbares Zeichen: Wer Hilfe braucht, soll wissen, wohin er oder sie sich wenden kann.

Hoher Besuch in der Kinderkathedrale: Landesbischof Ralf Meister hat die Stiftskirche Wunstorf besucht und den umgestalteten Kirchenraum ganz bewusst aus Kinderperspektive erkundet.
Er schaute in die Höhle vor dem Altar, legte sich in die Segensschaukel und baute mit Klemmbausteinen an seiner Vorstellung von Kirche mit.
Genau darum geht es in der Kinderkathedrale: Kinder erleben Kirche nicht nur als alten Raum, sondern als Ort zum Fragen, Spielen, Staunen und Mitgestalten
Mehr als 400 Kinder sind für die Vormittagsangebote angemeldet. Die Kinderkathedrale läuft noch bis Sonntag, 28. Juni, in der Stiftskirche Wunstorf.
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Was macht eine Kita evangelisch?
Nicht das Schild an der Tür. Nicht ein Konzept im Ordner. Entscheidend ist die Haltung im Alltag.
Die Leitungen und Stellvertretungen der elf Kindertagesstätten im Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf haben drei Tage lang in Loccum genau daran gearbeitet. Mit Ina Seidensticker vom Diakonischen Werk Hannover ging es um religiöse Bildung, große Kinderfragen und das, was evangelische Kitas stark macht.
Kinder müssen bei uns ihren Wert nicht beweisen. Sie dürfen fragen, lernen, scheitern, hoffen und neu anfangen. Sie gehören dazu.
Eine Leitung sagte am Ende: „Ich merke wieder: Hier bin ich genau richtig.“
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„Zwischen Ausbildung, Beruf und Alltag – wir bleiben dran.“
Viele sind jahrelang dabei. Engagieren sich, übernehmen Verantwortung, gestalten Kirche mit. Und dann wird es leiser. Zwischen Ausbildung, Studium und dem ersten eigenen Leben geht der Kontakt oft verloren.
Genau hier setzt die Arbeit von Merit Breier an. Die Diakonin entwickelt im Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf neue Angebote für junge Erwachsene – nicht als Rückblick auf frühere Zeiten, sondern als Antwort auf das, was jetzt dran ist: Entscheidungen, Zweifel, Aufbruch. Kirche soll dabei wieder ein Ort werden, der zu dieser Lebensphase passt

Alt werden gehört zum Leben – aber allein sein sollte niemand müssen.
Im Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf leben mehr als 4.700 Menschen, die älter als 80 Jahre sind. Viele sind aktiv in Gemeinden und Gruppen. Und doch wächst mit dem Alter bei manchen auch die Einsamkeit.
Mit einer neuen halben Stelle für Altenseelsorge reagiert der Kirchenkreis auf diese Entwicklung. Diakonin Julia Hespe baut die Arbeit nun neu auf, vernetzt Angebote und stärkt Besuchsdienste. Ihr Ziel ist klar: Begegnung schaffen, Menschen begleiten und dafür sorgen, dass niemand allein bleiben muss.

Der Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf hat alle Kirchen und Kapellen neu eingeordnet – transparent, nachvollziehbar und gemeinsam mit vielen Ehrenamtlichen. Ziel: Klarheit schaffen, bevor Entscheidungen teuer werden. Die Synode hat dem Vorschlag zugestimmt, die Landeskirche arbeitet noch an den landesweiten Rahmenbedingungen.
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Wie viel Macht steckt im Alltag mit Kindern?
In den evangelischen Kitas im Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf wurde genau darüber intensiv gesprochen – offen, ehrlich und mit viel Reflexion.
21 Fachkräfte haben sich mit Adultismus beschäftigt: dem bewussten Umgang mit der eigenen Rolle und Verantwortung gegenüber Kindern.
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Kita 2.0 im Ev.-luth. Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf : Unsere Leitungen sind jetzt fit im Umgang mit KI – für weniger Büro, mehr Zeit für Kinder. Fachberaterin Ann-Katrin Fischer: „Wir sind Vorreiter und schaffen echte Entlastung.“
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Superintendent
Pastor Rainer Müller-Jödicke
Silbernkamp 3
31535 Neustadt
Telefon: 05032-5993
FAX 05032-66907
E-Mail: sup.neustadt@evlka.de
Termine heute und Morgen
| Start- und Enddatum | Title | Veranstaltungsort |
|---|---|---|
| Café Corvinus, Table Quiz | Wunstorf - Gemeindehaus der Corvinuskirche, Arnswalder Str. 20, 31515 Wunstorf | |
| - | Frauengesprächskreis mit Frau Albrecht | Gemeindehaus, Stiftsstraße 5b, 31515 Wunstorf |
| - | Gruppe „Leerlauf“ (Spieleabend) | Gemeindezentrum, Albrecht-Dürer-Str. 3a, Wunstorf |
| Ökuminsches Friedensgebet | Bokeloh, ev.-luth. Kirchengemeinde "Zum Heiligen Kreuz", An der Kreuzkirche 11, 31515 Wunstorf | |
| Ökuminsches Friedensgebet | Bokeloh, ev.-luth. Kirchengemeinde "Zum Heiligen Kreuz", An der Kreuzkirche 11, 31515 Wunstorf | |
| - | Führung bei Kerzenschein: Zeitreise mit Äbtissin Jutta | Stiftskirche |
| - | Kirchenvorstandssitzung | Gemeindezentrum, Albrecht-Dürer-Str. 3a, Wunstorf |
Aus der Nachbarschaft
Auszeichnung für einen Roman gegen das Vergessen: Shida Bazyar erhält für „Die Lücken“ den Deutschen Buchpreis 2026. Landesbischof Ralf Meister gratuliert der Schriftstellerin, die bereits 2016 mit dem Kulturförderpreis der Landeskirche Hannovers ausgezeichnet wurde. Ihr neuer Roman erzählt von verdrängter Geschichte, Heimat und gesellschaftlicher Verantwortung.
Wechsel an der Spitze der Diakonie in Niedersachsen: Rainer Müller-Brandes wird neuer Vorstandssprecher. Der hannoversche Stadtsuperintendent übernimmt das Amt im März 2027. Seine Schwerpunkte: eine verlässliche Finanzierung sozialer Arbeit und eine engere Zusammenarbeit von Kirche und Diakonie.
Pastor Mathis Burfien wird neuer Regionalbischof im Sprengel Hannover. Der Personalausschuss der Landeskirche wählte den 55-jährigen Theologen jetzt zum Nachfolger von Petra Bahr, die im Mai 2025 als Staatssekretärin nach Berlin gewechselt war.
Die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers beteiligt sich mit 50.000 Euro an einem von vielen internationalen Gebern unterstützten Großprojekt in Höhe von gut 750.000 US-Dollar.
Das vom MECC (Middle East Council of Churches/Nahöstlicher Kirchenrat) koordinierte Projekt „Nothilfe - Licht der Hoffnung“ richtet sich an Binnenvertriebene aus dem Südlibanon sowie Familien, die Binnenvertriebene bei sich zu Hause aufnehmen. Das MECC rechnet hier mit rund 46.000 Personen.
Die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers hat eine externe wissenschaftliche Studie zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt durch einen ehemaligen Diakon begonnen. Der Mann war zwischen 1989 und 2002 in mehreren Gemeinden der Landeskirche in der Kinder- und Jugendarbeit tätig und wurde 2002 verurteilt. Die Studie soll den Fallkomplex, kirchliche Verantwortlichkeiten und mögliche Versäumnisse untersuchen. Betroffene, Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie frühere Mitarbeitende können sich an das Institut für Praxisforschung und Projektberatung wenden.
