38 Jahre im Kirchenvorstand: Kirchenkreis lädt alle ausgeschiedene Kirchenvorsteher zum Dank ein

Michael Hagen (Mitte) bedankte sich bei ehemaligen Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher: (v.l.) Werner Nuttelmann, Anita Böhme, Ursula Wiebe, Dorothee Warneke.Neustadt/Wunstorf. Rund 50 ehemalige Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher sind in die Liebfrauenkirche gekommen. Superintendent Michael Hagen bedankte sich bei allen für ihre langjährige ehrenamtliche Arbeit. „Manche von Ihnen sind mehr als 30 Jahre im Kirchenvorstand gewesen, das ist nicht mit Gold aufzuwiegen“, so Hagen. Ursula Wiebe aus Schloß-Ricklingen brach den Rekord im Evangelisch-lutherischen Kirchenkreis: 38 Jahre arbeitete sie im Kirchenvorstand mit, dazu engagierte sie sich in der Kreisfrauenarbeit des Kirchenkreises.

Die Ehrenamtlichen bekamen bunte Luftballons, auf dem die Jahreslosung aus dem 34. Psalm steht: „Suche nach Frieden und jage ihm nach“. Eine Aufgabe, die wir jeden Tag zu tun hätten – in der Welt, in der Kirchengemeinde, im Freundes- und Familienkreis, sagte die stellvertretende Superintendentin Christa Hafermann.

Beispielhaft zählte Michael Hagen einzelne Ehrenamtliche namentliche auf: So Werner Nuttelmann, der 36 Jahre die Geschicke der Kirchengemeinde in Eilvese mit verantwortete und am Bau des neuen Gemeindehaus beteiligt war. Oder Anita Böhme aus Gümmer, die sich um die Sanierung der dortigen Kirche kümmerte. Dorothee Warneke setzte sich für die Fusion der Gemeinden Groß Munzel und Landringhausen ein.

Derweil haben die im vergangenen Jahr neu gewählten Kirchenvorstände im Evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf ihre Arbeit aufgenommen.

Text/Foto: Marcus Buchholz