Podiumsdiskussion über Sterben, Abschied und gesellschaftlichen Umgang mit Endlichkeit
Der Tod betrifft alle – und bleibt doch oft ein Randthema. Beim nächsten WortWechsel in der Corvinuskirche geht es um genau diese Leerstelle: Wie gehen wir als Gesellschaft mit Sterben, Trauer und Abschied um? Und warum fällt es so schwer, offen darüber zu sprechen?
Am Mittwoch, 28. Januar, ab 19 Uhr öffnet die Corvinuskirche in Wunstorf (Arnswalder Straße 20) ihre Türen für einen WortWechsel, der bewusst kein leichtes Thema wählt. Das Gesprächsformat ist Teil der Kneipenkirche und verbindet Podiumsdiskussion mit offener Atmosphäre und Begegnung auf Augenhöhe.
Sterben zwischen Alltag, Medizin und Würde
Unter dem Titel „Der Tod – Tabu oder Teil des Lebens?“ kommen unterschiedliche Perspektiven zusammen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie präsent der Tod im Alltag tatsächlich ist – in Familien, in Pflege, Medizin und Begleitung – und wie wenig Raum er dennoch im öffentlichen Gespräch bekommt.
Ein Podium mit Erfahrung aus der Praxis
Zu Gast sind Maike Bode vom Hospizdienst Dasein, Dr. Ralf Felgendreher, Leitender Oberarzt der Klinik für Innere Medizin – Kardiologie, Angiologie, Internistische Intensivmedizin und Geriatrie am KRH Klinikum Neustadt, Bestattungsunternehmer Tim Schustereit und Thomas Gleitz, Pastor des Stiftsgemeinde Wunstorf, . Gemeinsam sprechen sie mit Moderator Mirko Bartels, Öffentlichkeitsbeauftragter des Ev.-luth. Kirchenkreises Neustadt-Wunstorf, darüber, wie präsent der Tod in unserem Alltag ist – und warum er dennoch häufig tabuisiert wird.
Gespräch statt Frontaldebatte
Nach einer moderierten Einstiegsrunde wird das Gespräch für das Publikum geöffnet. Fragen, Einwürfe und eigene Sichtweisen sind ausdrücklich erwünscht. Die Atmosphäre ist bewusst niedrigschwellig gehalten. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum weiteren Austausch bei Getränken und Snacks.
Der Eintritt ist frei.
Beginn ist um 19 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr.