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Landessynode verabschiedet Eilgesetz zur Prävention sexualisierter Gewalt


Landessynode verabschiedet Eilgesetz zur Prävention sexualisierter Gewalt und plant Jugendsynode

Einstimmig haben die Mitglieder der 27. Landessynode am Sonnabend das erste Kirchengesetz der Landeskirche Hannovers zur Prävention sexualisierter Gewalt (PrävG) verabschiedet. Es verleiht der größten evangelischen Landeskirche in Deutschland eine noch klarere Rechtsgrundlage in der Arbeit gegen sexualisierte Gewalt. Das Kirchengesetz tritt am 1. Juli in Kraft und ermächtigt das Landeskirchenamt dazu, konkrete Schritte zum Beispiel zur Prävention, zum Eingreifen und zur Aufarbeitung in Fällen sexualisierter Gewalt festzulegen. Damit können die bisher geltenden Grundsätze im Nachgang in eine Rechtsverordnung überführt werden und erhielten ein noch stärkeres Gewicht, erläuterte der Juristische Vizepräsident im Landeskirchenamt, Christoph Goos, während der II. Tagung der 27. Landessynode.

Die Grundsätze aus dem Jahr 2021 sind aktuell die juristische Grundlage zum Thema für die Kirchengemeinden, Kirchenkreise und Einrichtungen. Zudem sind viele Fragen auch in anderen Gesetzen geregelt. So hat sich die Landeskirche 2025 ein neues Ehrenamtsgesetz gegeben, das Schulungen zur Prävention sexualisierter Gewalt für alle ehrenamtlich Tätigen vorschreibt.

Das neue Gesetz nimmt in aller Kürze Bezug auf die Gewaltschutzrichtlinie der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Diese setzt organisatorische Mindestanforderungen zum Schutz vor sexualisierter Gewalt. Sie verpflichtet unter anderem dazu, Prävention und Intervention sicherzustellen. Als Folge der ForuM-Studie zum Missbrauch in der evangelischen Kirche wird die Richtlinie aktuell und bis voraussichtlich 2028 noch einmal überarbeitet. Das PrävG der Landeskirche Hannovers wird nach Verabschiedung der neuen EKD-Richtlinie angepasst.

Jugendsynode für November 2027 geplant

Die Landessynode hat eine Jugendsynode beschlossen: Sie soll am 24. und 25. November 2027 im Rahmen der fünften Tagung der 27. Landessynode stattfinden. Die Vorsitzende des Ausschusses für junge Menschen, Kristin Schneider (Sprengel Lüneburg), betonte, es reiche nicht aus, junge Menschen nur zuschauen zu lassen: „Beteiligung muss konkret sein.“

Zur Vorbereitung der Jugendsynode wird die Landessynode eine Arbeitsgruppe einsetzen. Ihr gehören Mitglieder des Ausschusses für junge Menschen an sowie Personen aus der Landesjugendkammer und dem Landesjugendpfarramt. Für die Tagung will die Landeskirche 45.000 Euro im Doppelhaushalt für 2027 und 2028 bereitstellen. Spätestens im Juni 2027 soll der Landessynode über den Planungsstand berichtet werden.

Die vollständige Berichterstattung zur Landessynode finden Sie hier.

Quelle: Pressestelle Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers

Goldene Kleiderbügel für 15 Jahre Kleiderladen

Blumen gab es auch. Doch für einige der langjährigen Ehrenamtlichen hatte Carina Knoke noch etwas Passenderes vorbereitet: goldene Kleiderbügel. Beim 15. Geburtstag des Kleiderladens Wunstorf standen am Freitag die Menschen im Mittelpunkt, die den Laden seit Jahren mittragen.

WUNSTORF. Rund 30 Ehrenamtliche arbeiten heute im Kleiderladen an der Nordstraße. Sie sortieren gespendete Kleidung, beraten Kundinnen und Kunden, verkaufen und haben oft auch Zeit für ein Gespräch. Gemeinsam mit drei Menschen in Maßnahmen zur Integration in den Arbeitsmarkt und einer hauptamtlichen Leitung sorgen sie dafür, dass der Laden an sechs Tagen in der Woche öffnen kann.

Grund genug sich für die Feier zum 15 Geburtstag auf den Weg zu machen: Zum Jubiläum kamen Hans-Joachim Lenke, Vorstandssprecher der Diakonie in Niedersachsen, Sandra Heuer, Geschäftsführerin des Diakonieverbandes Hannover-Land, und Superintendent Rainer Müller-Jödicke in die Nordstraße. Sie dankten den Ehrenamtlichen und würdigten, was dort über viele Jahre gewachsen ist.

Lenke machte in seiner Laudatio deutlich, dass soziale Angebote wie der Kleiderladen weiterhin gebraucht werden. „Wir sehen eine immer größere Schere zwischen Arm und Reich in unserem Land. Das muss uns auch wütend machen und aufrütteln“, sagte er. Der Kleiderladen ermögliche Teilhabe und schaffe Begegnung.

Gestartet ist der Kleiderladen 2011 als soziales Projekt. Die Idee dahinter war einfach: Menschen mit wenig Geld sollten gute Kleidung günstig kaufen können. 15 Jahre später ist daraus mehr geworden. Der Laden ist Second-Hand-Geschäft, sozialer Treffpunkt und ein Ort, an dem Kleidung weitergegeben statt weggeworfen wird. „Wir freuen uns immer über Spenden und natürlich über unsere glücklichen Kunden“, sagt Teamleitung Carina Knoke.

Bei der Feierstunde gab es deshalb etwas besonderes: Knoke und Heuer überreichten Blumen – und für besonders langjährige Wegbegleiter zusätzlich goldene Kleiderbügel. Wohl eine ziemlich passende Auszeichnung für Menschen, ohne die im Kleiderladen vieles hängen bleiben würde.

Zur Info:

Seit 2015 liegt die Trägerschaft beim Diakonieverband Hannover-Land. Anfang 2024 zog der Laden an seinen heutigen Standort in der Nordstraße 11. Seit Juni 2025 leitet Carina Knoke das Team.

 

 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 

Christian Wulff in Hagen: „Zusammenhalt ist die große Aufgabe unserer Zeit“

Seit mehreren Jahren lädt die Kirchengemeinde in Hagen rund um den Internationalen Tag der Demokratie am 15. September zum Demokratiegottesdienst ein. Als politische Gastredner waren unter anderem der Parlamentarische Staatssekretär Hendrik Hoppenstedt und die damalige niedersächsische Europaministerin Wiebke Osigus zu Gast. 
2026 sprach Bundespräsident a. D. Christian Wulff in der Jakobuskirche.

Der Altbundespräsident warnt im Demokratiegottesdienst in Hagen vor gesellschaftlicher Spaltung und Angriffen auf demokratische Institutionen. Im Gespräch mit Jugendlichen fordert er mehr Gehör für die junge Generation – und zeigt sich offen für ein Wahlalter ab 16 Jahren bei Bundestagswahlen.

Eine volle Jakobuskirche, ein früherer Bundespräsident und Jugendliche, die mit ihren Fragen direkt auf die politischen Konflikte der Gegenwart zielen: Beim Demokratiegottesdienst am Sonntag, 13. September, in Hagen sprach Christian Wulff über gesellschaftlichen Zusammenhalt, Populismus, soziale Medien und die Verantwortung jedes Einzelnen für die Demokratie.

„Die jetzt Handelnden, die jetzt Verantwortlichen haben die große Aufgabe, den Zusammenhalt unseres Landes zu sichern, dass wir uns nicht spalten, auseinanderdriften, gegenseitig in Stellung bringen lassen“, sagte Wulff. Diese Aufgabe sei möglicherweise ähnlich groß wie der Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg und die deutsche Wiedervereinigung.

Demokratie braucht Menschen, die sie verteidigen

Wulff erinnerte an die Entstehung des Grundgesetzes und daran, dass dessen Mütter und Väter bereits Vorkehrungen für den Fall getroffen hätten, dass die Demokratie erneut unter Druck gerät. Menschenwürde, Minderheitenschutz, unabhängige Gerichte, freie Medien und demokratische Institutionen dürften nicht zur Disposition stehen.

Kritisch blickte der frühere Bundespräsident auf Angriffe gegen Presse, Justiz, Kirchen und andere gesellschaftliche Institutionen. Demokratie könne auf Dauer nicht bestehen, wenn sie nur akzeptiert, aber nicht aktiv getragen werde.

Besondere Verantwortung sieht Wulff deshalb bei jedem Einzelnen. „Wir sind die Demokratie“, sagte er. Wer unzufrieden sei, müsse sich einbringen – in Parteien, Vereinen, Initiativen, Kirchen oder anderen Bereichen der Zivilgesellschaft.

Soziale Medien verstärken Polarisierung

Eine besondere Gefahr sieht Wulff in der zunehmenden Polarisierung über soziale Netzwerke. Dort würden zugespitzte Behauptungen und Empörung stärker belohnt als Differenzierung.

Im anschließenden Gespräch mit Jugendlichen aus Neustadt griff er dieses Thema erneut auf. Die Jugendlichen berichteten von ihrem Engagement in einer Demokratieausstellung und fragten, was gegen Populismus und Demokratiefeindlichkeit getan werden könne.

Wulff lobte dieses Engagement ausdrücklich. Demokratie lasse sich bereits in der Schule erfahren – etwa durch Schülervertretungen und gemeinsame Entscheidungen. Gleichzeitig warnte er davor, politische Meinungsbildung zunehmend allein sozialen Medien zu überlassen.

„Soziale Netzwerke sind aus meiner Sicht eine große Gefahr für die Demokratie“, sagte er. Einzelne zugespitzte Beispiele könnten dort schnell als allgemeine Realität erscheinen, wenn andere Informationsquellen kaum noch genutzt würden.

„Wir müssen jungen Leuten mehr zuhören“

Im Gespräch ging es auch um die Frage, warum sich vergleichsweise wenige junge Menschen dauerhaft in Parteien, Vereinen und Initiativen engagieren.

Wulff verwies auf die demografische Entwicklung und forderte die ältere Generation auf, jungen Menschen mehr Gewicht zu geben. „Wir sind viele Alte und wir haben wenig Junge“, sagte er. Deshalb müsse ihnen stärker zugehört werden.

Auch Entscheidungen während der Corona-Pandemie hätten gezeigt, dass Jugendliche zu wenig beteiligt worden seien. Ähnliches gelte bei politischen Debatten, die ihre Zukunft unmittelbar beträfen.

Eine klare Positionsverschiebung formulierte Wulff beim Wahlalter. Früher habe er gegen eine Absenkung argumentiert. Heute würde er sich, sollte er im Bundestag sitzen, dem Gedanken öffnen, auch bei Bundestagswahlen ab 16 Jahren wählen zu lassen. Ein Grund sei die zahlenmäßig schwächere junge Generation, deren Interessen dadurch stärkeres politisches Gewicht bekommen könnten.

Zuhören, prüfen, eigene Meinung bilden

Was jeder Einzelne gegen Polarisierung tun könne, beantwortete Wulff mit einem einfachen Prinzip: mehr zuhören, genauer hinschauen und Behauptungen überprüfen.

„Heute gibt es unglaublich viele Leute, die Meinungen vertreten, aber sich noch gar keine gebildet haben“, sagte er. Demokratie verlange die Bereitschaft, sich mit Fakten auseinanderzusetzen, die eigene Position zu hinterfragen und andere Sichtweisen auszuhalten.

Dabei gehe es nicht darum, Unterschiede einzuebnen. Vielfalt gehöre zur Gesellschaft. Entscheidend sei, dass Menschen auf Grundlage gemeinsamer Regeln miteinander lebten.

Kirche als Ort wirklicher Begegnung

Eine besondere Bedeutung misst Wulff Orten zu, an denen sich Menschen persönlich begegnen. Kirchengemeinden, Vereine, Chöre, Feuerwehren, Cafés und andere Treffpunkte seien solche „dritten Orte“ neben Familie und Arbeitsplatz.

Gerade Kirchengemeinden gehörten zu den wenigen Orten, an denen Menschen aufeinanderträfen, die sich nicht gezielt ausgesucht hätten: Junge und Alte, Menschen mit unterschiedlichen Berufen, Einkommen, politischen Ansichten und Lebensgeschichten.

Diese Begegnungen seien ein Gegenmodell zu digitalen Räumen, in denen Algorithmen häufig bestehende Überzeugungen verstärkten. Wer anderen Menschen tatsächlich begegne und ihnen zuhöre, könne Vorurteile leichter hinterfragen.

Für Wulff liegt darin auch eine christliche Verantwortung. Menschenwürde, Nächstenliebe und der Schutz des Einzelnen seien zentrale Grundlagen einer demokratischen Gesellschaft.

Zum Abschluss richtete er seinen Appell direkt an Hagen und Neustadt. Christinnen und Christen seien ebenso wie alle Demokratinnen und Demokraten gefordert, ihre Gesellschaft mit Zuversicht, Respekt und Demut mitzugestalten. Sein Schlussgedanke kam aus der Bibel: „Suchet der Stadt Bestes.“


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 

Fachtag - Was Kita-Mitarbeitende stark macht

Rund 180 Mitarbeitende der Kindertagesstätten im Ev.-luth. Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf haben sich am 1. September in Neustadt mit Gesundheit, Inklusion und den Herausforderungen ihres Arbeitsalltags beschäftigt. Beim Fachtag in der Johannesgemeinde und der Johanneskita ging es dabei nicht nur um neue Impulse, sondern auch um Austausch untereinander.

Neustadt. Achtsamkeit, Autismus, Rassismus, schwierige Elterngespräche oder der Umgang mit rechtsextremen Positionen: Der Kita-Alltag verlangt Mitarbeitenden heute weit mehr ab als pädagogisches Fachwissen. Genau diese Bandbreite griff der Fachtag der Kindertagesstätten des Ev.-luth. Kirchenkreises Neustadt-Wunstorf auf.

„Wir freuen uns über die gute Beteiligung, gute Referenten und einen Tag, an dem der Austausch auch untereinander ein wichtiges Thema war“, sagte Ann-Katrin Fischer, Fachberatung Kindertagesstätten des Ev.-luth. Kirchenkreises Neustadt-Wunstorf.

Rund 180 Mitarbeitende kamen am 2. September in der Johannesgemeinde und der Johanneskita in Neustadt zusammen. Eingeladen waren ausdrücklich alle Berufsgruppen in den Einrichtungen – pädagogische Fachkräfte ebenso wie Mitarbeitende aus Küche und Reinigung.

Viele Themen des Tages waren unmittelbar aus dem Arbeitsalltag entstanden. Wünsche und Rückmeldungen aus der psychischen Gefährdungsbeurteilung der Mitarbeitenden flossen in die Planung ein.

Den Auftakt gestaltete die Psychologin Anja Ilnicki in Kooperation mit der Pronova BKK. Sie sprach über Achtsamkeit und Selbstmitgefühl und verband ihren Vortrag mit kleinen Meditationen und Übungen. Damit wurde aus dem Thema kein abstrakter Vortrag, sondern etwas, das sich direkt ausprobieren ließ.

Anschließend ging es in Workshops weiter. Die Themen reichten von Entspannungstechniken für Fachkräfte und Kinder über Autismus und Adultismus bis hin zu vorurteilsbewusster Erziehung. Weitere Angebote beschäftigten sich mit der Frage, wie mit Kindern über Rassismus gesprochen werden kann und welche Argumentationsstrategien im Umgang mit Rechtsextremismus helfen.

Auch leichtere Zugänge hatten ihren Platz: Thomas Rupf nahm unterschiedliche Elterntypen humoristisch unter die Lupe. Bei einem „Walk and Talk“ konnten Teilnehmende Gedanken aus dem Auftaktvortrag vertiefen. Diakonin Anika Schneider lud unter dem Titel „Wunderbar geheilt?!“ zu einem Blick auf ausgewählte Bibelstellen ein.

Zum Fachtag gehörte auch die Ehrung langjähriger Mitarbeitender. Einen besonderen Applaus erhielt Elke Schwalbe aus der Johanneskita: Sie wurde für 40 Jahre Tätigkeit geehrt.

Ein großer Teil der Referentinnen und Referenten wurde durch die Region Hannover gefördert. Für das gemeinsame Mittagessen sorgte die Fleischerei Ludowig aus Wunstorf. Zahlreiche Helferinnen und Helfer trugen dazu bei, dass der Fachtag für rund 180 Teilnehmende möglich wurde.

 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 

 

Johannesgemeinde setzt Zeichen gegen Antisemitismus


Gottesdienst, Vortrag und Besuche in Ahlem und bei Chabad Lubawitsch

Neustadt. Mit Gottesdienst, Vortrag und Begegnungen mit jüdischem Leben setzt die Johannesgemeinde Neustadt im September und Oktober ihre Veranstaltungsreihe gegen Antisemitismus fort. Die Gemeinde beteiligt sich damit erneut am landeskirchlichen Projekt „In Solidarität mit der jüdischen Gemeinschaft – Gemeinsam gegen Antisemitismus“.

„Das Thema Antisemitismus ist aktuell wie lange nicht“, sagt Johannesgemeinde Pastorin Sarah Pantke. Es sei beschämend und eine Gefahr nicht nur für die jüdische Gemeinschaft. Christinnen und Christen trügen aufgrund der Nähe des Christentums zum Judentum, aber auch angesichts der Geschichte des kirchlichen Antijudaismus eine besondere Verantwortung, jeder Form von Antisemitismus entgegenzutreten.
Zum Auftakt feiert die Gemeinde am Sonntag, 20. September, um 10 Uhr einen Gottesdienst in der Johanneskirche. Im Mittelpunkt steht die Verbundenheit von Judentum und Christentum. Musikalisch begleitet wird der Gottesdienst dabei von den "nameless voices". 
Am Dienstag, 22. September, um 18 Uhr ist Prof. Dr. Ursula Rudnick, Beauftragte der Landeskirche für Kirche und Judentum, in der Johannesgemeinde zu Gast. Unter dem Titel „Kirche und Judentum – Von der Lehre der Verachtung zur Theologie des Respekts“ zeichnet sie den Wandel im Verhältnis von Kirche und Judentum nach. Musikalisch begleitet wird der Abend vom Stellena Duo.
Zwei weitere Veranstaltungen führen die Teilnehmenden nach Hannover. Am Sonntag, 27. September, um 15 Uhr besucht die Gemeinde die Gedenkstätte Ahlem. Auf dem Gelände der ehemaligen Israelitischen Gartenbauschule wird bei einer zweistündigen Führung die Geschichte des Ortes von jüdischem Leben und Bildung bis zur Verfolgung während der NS-Zeit thematisiert. Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt. Eine Anmeldung im Gemeindebüro ist bis Mittwoch, 23. September an (kg.johannes.neustadt@evlka oder Tel.: 05032 3968) notwendig. Informationen zu einer gemeinsamen Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln gibt es nach der Anmeldung. 
Am Dienstag, 6. Oktober, um 16 Uhr folgt ein Besuch im Haus Benjamin der Chabad-Lubawitsch-Gemeinde Hannover. Bei einer Führung durch das Gemeindezentrum erhalten die Teilnehmenden Einblicke in jüdisches Gemeindeleben und die Arbeit von Chabad Lubawitsch. Auch für diesen Besuch ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Anmeldeschluss beim Gemeindebüro ist Mittwoch, 30. September.
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