
Themenüberblick
Erbe, Trauerarbeit und Telefonseelsorge
Was passiert mit einem Erbe, wenn niemand die Angehörigen kennt? Wie helfen Tiere Kindern, die Angst, Krankheit oder Verlust erleben? Und warum braucht Telefonseelsorge vor allem Geduld, Zeit und Menschen, die zuhören können? Die neue Ausgabe von „Angedacht“ verbindet ungewöhnliche Lebensgeschichten mit Fragen nach Trost, Orientierung und Alltag.
Auf Spurensuche nach unbekannten Erben
Frank Bergmann aus Bremen arbeitet als Erbenermittler. Er beginnt dort, wo gerichtlich bestellte Nachlassverwalterinnen und Nachlassverwalter nicht weiterkommen. In einem Fall führte ihn die Suche bis in ein Gestapo-Archiv und zur Geschichte eines Mannes, der als Naziagent nach Namibia geschickt worden war. Bergmann arbeitet auf eigenes Kostenrisiko und erhält erst dann ein Honorar, wenn ein Erbe tatsächlich ausgezahlt wird.
Wenn Tiere Kindern helfen
Die „Tier-hilft-Mensch-Stiftung“ aus Wunstorf-Idensen unterstützt Kinder mit Begegnungen auf dem Bauernhof. Besonders geeignet ist das Angebot für Kinder mit Behinderung, krebskranke Kinder oder Kinder, die einen Verlust in der Familie erlebt haben. Zu Besuch waren Kinder vom Fuchsbau Barsinghausen, einer Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche. Reporterin Birke Schoepplenberg hat die Begegnung begleitet.
Telefonseelsorge sucht Ehrenamtliche
Die Telefonseelsorge Braunschweig sucht freiwillige Helferinnen und Helfer. Pastorin Dagmar Reumke erklärt, welche Voraussetzungen Menschen für diesen Dienst mitbringen sollten. Geduld und Zeit stehen dabei an erster Stelle. Auch die Telefonseelsorge in Lüneburg, Celle, Uelzen und im Heidekreis sucht Unterstützung.
Was sagt die Bibel zu Homosexualität?
Im Religionslexikon geht es um eine Frage, die besonders in sozialen Medien immer wieder auftaucht: Ist die Bibel wirklich gegen Homosexuelle? Dabei werden oft einzelne Bibelstellen zitiert, ohne ihren historischen und sprachlichen Zusammenhang zu erklären. Markus Grieger geht gemeinsam mit Theologen Prof. Dr. Wolfgang Reinbold dieser Frage nach und schaut genauer auf Texte, Deutungen und Missverständnisse.
Passierschein A38 und die Sache mit der Bürokratie
In den Sonntagsgedanken nimmt Benjamin Elsner den berühmten „Passierschein A38“ aus „Asterix erobert Rom“ als Ausgangspunkt. Er fragt was wäre, wenn es all diese Anträge nicht mehr gäbe? Würde das Leben einfacher oder würde Chaos entstehen? Die Gedanken kreisen um Bürokratie, Ordnung und die Frage, wie viel Regelwerk Menschen wirklich brauchen.
Zu hören ist die nächste Sendung Sonntag, 24. Mai, ab 10 Uhr bei „Angedacht, das Kirchenmagazin“ von Meer Radio auf den terrestrischen Frequenzen 88.0 oder 95.4 MHz oder direkt im Anschluss per Stream im Internet. Weitere Beiträge unter https://meerradio.de/programm/audio/beitraege/kirchenmagazin-angedacht.