
Angedacht am 1. November 2026
Können Esel Kindern helfen, ihre Ängste zu überwinden? Darf man das Leben schwer kranker Kinder vorzeitig beenden? Und was muss Kirche jungen Menschen bieten, damit sie freiwillig kommen? Außerdem geht es um einen Mann, der laut Bibel beinahe 1.000 Jahre alt wurde, und um eine ungewöhnliche Fahrradtour, bei der das Zuhören im Mittelpunkt steht.
Therapeuten auf vier Hufen
Werner und Walter haben vier Beine, lange Ohren und einen ziemlich ungewöhnlichen Job: Die beiden Esel gehören zu den tierischen Therapeuten auf einem Hof in Idensen am Steinhuder Meer. Insgesamt 45 Tiere unterstützen dort Kinder mit geistigen und körperlichen Einschränkungen. Wie das funktioniert und warum ausgerechnet die als störrisch geltenden Esel dabei helfen können, Ängste zu überwinden, hat sich Meer-Radio-Reporterin Angela Behrens bei der „Tier hilft Mensch Stiftung“ angesehen.
Wenn Kinder sterben wollen
In den Niederlanden ist Sterbehilfe auch für Kinder unter zwölf Jahren erlaubt. Ärzte dürfen dort unter bestimmten Voraussetzungen das Leiden unheilbar kranker Kinder beenden. Wäre das auch in Deutschland vorstellbar? Juliane Schulze, Leiterin des Kinderhospizes Löwenherz in Syke bei Bremen, beschäftigt sich mit schwer kranken Kindern und ihren Familien. Sie erklärt, wie das Hospiz mit dem Wunsch umgeht, auf weitere belastende Behandlungen zu verzichten, und warum die Frage nach Sterbehilfe besonders schwierig ist.
Kirche ist kein Selbstläufer
Einfach darauf warten, dass Jugendliche in die Kirche kommen? Das reicht nicht, findet Marc-André Kölling. Der neue Kirchenkreisjugendwart im Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf hat sein Büro eingerichtet, die ersten Kolleginnen kennengelernt und jede Menge Ideen für seine neue Aufgabe. Er weiß aus Erfahrung, dass junge Menschen besondere Angebote brauchen. Warum er den ständigen Wechsel in der Jugendarbeit auch als Chance begreift und weshalb nicht jede Idee auf Anhieb funktionieren muss, erzählt er im Interview.
Fast 1.000 Jahre alt
Alt werden wie Methusalem: Diesen Spruch kennt fast jeder. Aber wer war dieser Methusalem eigentlich? Und wie alt soll er tatsächlich geworden sein? Im Religionslexikon geht der hannoversche Theologe Professor Wolfgang Reinbold der Geschichte hinter dem sprichwörtlich alten Mann auf den Grund.
Mit der Rikscha unterwegs – op Platt
Fahrrad fahren und dabei ganz entspannt jemandem zuhören? Ohne Kopfhörer, Freisprechanlage oder sonstiges technisches Gedöns? Als Rikscha-Fahrerin geht das tatsächlich. Was man auf solchen Fahrten erleben kann und warum das Zuhören dabei eine besondere Rolle spielt, darum geht es in den Sonntagsgedanken – diesmal wieder op Plattdütsch.
Zu hören ist die nächste Sendung Sonntag, 1. November, ab 10 Uhr bei „Angedacht, das Kirchenmagazin“ von Meer Radio auf den terrestrischen Frequenzen 88.0 oder 95.4 MHz oder direkt im Anschluss per Stream im Internet. Weitere Beiträge unter https://meerradio.de/programm/audio/beitraege/kirchenmagazin-angedacht.