Liebe Leserin, lieber Leser,
Berufsbedingt bin ich häufig umgezogen und habe an unterschiedlichen Orten, in unterschiedlichen Bundesländern gelebt. Immer wieder habe ich festgestellt, welchen Einfluss die Landrät*innen und (Ober)bürgermeister*innen und ihre Gremien auf das Leben in ihrem Verantwortungsbereich haben.
In welchem Zustand sind die Schulen? Wie innovativ sind die kommunalen Unternehmen unterwegs? Wird Bauland ausgewiesen oder klug der Generationenwechsel in den Wohngebieten angeregt? Gibt es einen Ladepark für E-Autos? Eine große Verantwortung wird Menschen in diesen Ämtern übertragen. Gemeinsam mit den kommunalen Gremien wird diese große Aufgabe wahrgenommen. Vor Ort zeigt sich das Gelingen von Demokratie!
Heute danke ich all denen, die bereit sind, sich am nächsten Wochenende in Niedersachsen in eine kommunale Leitungsaufgabe wählen zu lassen. In diesen in vielerlei Hinsicht schwierigen Zeiten wünsche ich allen den nötigen langen Atem, Freude und Demut im Blick auf das, was zu tun ist. Ein respektvolles, beispielgebendes Miteinander in den Gremien strahlt aus. Vor allem bitte ich Gott um seinen Segen für das Wirken der künftigen Mandatsträger*innen. Er möge helfen, gute Entscheidungen zu treffen – Entscheidungen, die das Zusammenleben der Menschen bereichern und voranbringen.
„Zusammen geht was“ – das ist das Motto der Kampagne von Caritas und Diakonie für diese Kommunalwahl. Und so wünsche ich den Orten, an denen gewählt wird, auch viele Bürger*innen, die die kommunale Arbeit in einer guten Mischung wohlwollend und kritisch begleiten. Und auch Menschen, die für die beten, die bereit sind, besondere Verantwortung zu übernehmen. Zusammen geht was – dazu helfe Gott!
In diesem Sinn grüße ich Sie herzlich – und wünsche eine Wahl, die das Zusammenleben voranbringt.
Ihr Hans-Joachim Lenke, Vorstandssprecher Diakonie in Niedersachsen