Die Ostertage sind vorbei und damit auch die freien Tage eines verlängerten Wochenendes oder eines Kurzurlaubes. Dann geht jetzt nach Ostern der Alltag für Sie wie gewohnt weiter!?
Und was ist mit der Botschaft von Ostern, dass Jesus mit seiner Auferstehung den Tod überwunden hat- hat das irgendeine Auswirkung auf unser Leben? Und überhaupt: Hat die Auferstehung tatsächlich stattgefunden oder ist das nur eine erfundene Geschichte?
Diese Fragen stellten sich Christen schon vor 2000 Jahren in Korinth, ca. 30 Jahre nach Jesu Tod und Auferstehung. Der Apostel Paulus beantwortet Fragen nach der Wahrheit der Auferstehung. Er führt zu Beginn des 15. Kapitels im 1. Korintherbrief folgende Beweise an:
„Jesus hat sich zuerst Petrus gezeigt und später allen aus dem engsten Kreis der Jünger. Dann haben ihn mehr als fünfhundert Brüder zur gleichen Zeit gesehen, von denen die meisten heute noch leben; einige sind inzwischen gestorben“
Man konnte also zur Zeit der Abfassung des Briefes Menschen fragen, die Jesus nach der Auferstehung gesehen haben. Ein weiteres Argument, dass die Auferstehung stattgefunden hat: In allen vier Evangelien werden Frauen als erste Zeuginnen am Grab genannt. Im damaligen Rechtssystem war das Zeugnis von Frauen nicht anerkannt, ihre Aussage galt vor Gericht nicht.
Wenn nun die Schreiber der 4 Evangelien eine falsche Darstellung der Ereignisse hätten machen wollen, dann hätten sie nur die Jünger erwähnt, die als Zweite am Grab eintrafen.
Paulus stellt im gleichen Kapitel, Verse 13 und 14, fest: „Wenn es keine Auferstehung der Toten gibt, dann kann ja auch Christus nicht auferstanden sein. Wäre aber Christus nicht auferstanden, so hätte unsere ganze Predigt keinen Sinn, und euer Glaube hätte keine Grundlage.“
Die Auferstehung Jesu ist der Schlüssel, dass der Inhalt der Bibel wahr ist. Ohne die Auferstehung wären das alles nur Geschichten. Weil Jesus für uns an Karfreitag gestorben ist, können wir auch Vergebung unserer Schuld bekommen. Jesus kam, um uns von Schuld und Abhängigkeiten zu befreien, von Dingen, die wir hassen und die uns doch im Griff haben. Er kam, um uns von Angst zu befreien, von der Angst vor dem Tod und allen damit verbundenen Ängsten. Jesus hat den Tod besiegt.
Der dänische Philosoph und Theologe Sören Kierkegaard schreibt über seinen Glauben an Jesus Christus: „Wenn man davorsteht, hält man es für unglaublich, wenn man drin ist, dann staunt man, warum man es nicht eher gewagt hat“.
Wilfried Dreyer