Die vier Kirchenkreise Grafschaft Schaumburg, Neustadt-Wunstorf, Nienburg und Stolzenau-Loccum arbeiten weiter an einem gemeinsamen Kirchenkreis. Ziel ist es, Leitungs- und Verwaltungsstrukturen zu vereinfachen und möglichst viel Gestaltungskraft für die kirchliche und diakonische Arbeit vor Ort zu erhalten.
In den vergangenen Monaten haben mehrere Arbeitsgruppen konkrete Modelle und Vorschläge entwickelt. Dazu gehören eine gemeinsame Hauptsatzung und Geschäftsordnung, ein neues Budgetierungsmodell, Überlegungen zu Kita und Diakonie, eine gemeinsame Mitarbeitendenvertretung sowie neue Formen für Leitung, Konferenzen und Jugendarbeit. Für die künftige Kirchenkreissynode sind 60 gewählte und bis zu 15 berufene Mitglieder vorgesehen; auch regionale Strukturen sollen an wichtigen Stellen erhalten bleiben.
Noch sind nicht alle Fragen geklärt. Vor allem bei Kita, Diakonie und weiteren strukturellen Fragen stehen Entscheidungen der Landeskirche aus. Deshalb soll über einen gemeinsamen Fusionsantrag voraussichtlich erst im Februar entschieden werden. Der geplante Start eines gemeinsamen Kirchenkreises zum 1. Januar 2028 bleibt nach aktuellem Stand möglich.
Der neue Blickwinkel Extra fasst den Stand der Beratungen zusammen und zeigt, welche Modelle derzeit diskutiert werden. (zum PDF)
