Stiftungen im Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf

StiftungsvorständeIm Kirchenkreis gibt es drei Stiftungen, die die kirchliche Arbeit im Raum Neustadt und Wunstorf fördern:

 

„Ich trete gerne für Kirche auf und für Kirche ein“ – Kabarettnachmittag zum fünfjährigen Bestehen der Regionalstiftungen im Kirchenkreis mit Matthias Brodowy
Der evangelisch-lutherische Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf kann in diesem Jahr ein erstes besonderes Jubiläum feiern: Vor fünf Jahren wurden drei Stiftungen, „Lichter im Norden“, „Michaelis Stiftung“ und „Zukunft mit Kirche“, gegründet. Sie sind den einzelnen Regionen des Kirchenkreises zugeordnet. Gemeinsam wurden nun Vorstands- und Beiratsmitglieder, Stifter und Interessierte an der Arbeit der drei Stiftungen als Dank für ihr Engagement zu einem Nachmittag mit Matthias Brodowy eingeladen. „Lachen gehört zum Glauben dazu“, begründete der Kabarettist aus Hannover seinen Auftritt am Sonntag, den 19. September, in Neustadt am Rübenberge. Er zeigte eine Kostprobe seines neuen Bühnenprogramms „Offenbarung – das 7. Programm“.
Der stellvertretende Kirchenkreisvorstandsvorsitzende Holger Butenschön und Superintendent Michael Hagen konnten zu Beginn des Nachmittags an die 300 Gäste in der fast bis auf den letzten Platz besetzten Johanneskirche begrüßen. Beim Empfang und in der Pause war Gelegenheit, sich an Stellwänden über die bisherige Arbeit der Stiftungen zu informieren und sich von einzelnen Projekten ein eigenes Bild zu machen.
Doch dann gehörte die volle Aufmerksamkeit Matthias Brodowy, der mit humorvollen Skizzen von alltäglichen Situationen und wortgewandtem Rückblick in das vergangene Jahrtausend die Zuschauer sofort in seinen Bann zog. Rasant führte er durch die Eisenbahngeschichte der Region Hannover. Das heftige Nicken zeigte, dass sich viele Anwesende etwa in seinen Beobachtungen zum Verhalten der Menschen in der S-Bahn oder im Umgang mit dem Datenschutz wiederfanden. Großen Zuspruch durch Applaus und Gemurmel bekam der Künstler aber auch für seine sozialkri-tischen Bemerkungen zu den aktuellen ökonomisch-politischen Fragen und für seine kritische Anfrage an die Macht der Konsumenten in der zweiten Hälfte seines pointierten Programms.
„Ich trete gerne für Kirche auf und für Kirche ein.“ Diese Überzeugung des Kabarettisten und Klavierspielers war jedem Besucher in Neustadt deutlich, auch wenn seine kurze Amtszeit als Papst nur seinen Träumen entstammt. Spätestens bei der nächsten Suche nach einer Hausnummer, vor der Eröffnung eines Buffets oder nach einem Albtraum werden viele Zuschauer sich wieder an diesen vielseitigen Nachmittag mit Matthias Brodowy in der Johanneskirche erinnern.
Das Publikum bedankte sich am Ausgang mit einem stattlichen Betrag, der mit der Bonifizierung durch Landeskirche und Kirchenkreis den Grundstock der drei Stiftungen erhöhen wird.

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