Polessje-Elegie – Das verlorene Land

Bilder aus der Tschernobyl-Sperrzone

von Hermann Buß, Leer
„Und dann beginnt die Sperrzone. Die gleichen Dörfer wie auf dem Weg dorthin – nur 30 Jahre menschenlos. So wenig gewaltsam diese Architektur der Häuser sich in ihre Umge-
bung eingefügt hat, so zieht sie sich auch in sie wieder zurück. Die Rückeroberung durch die Natur scheint sich merkwürdig friedlich zu vollziehen. Ein langes stilles Sterben  menschlicher Zivilisation … Mein Thema ist die Aufl ösung der einst so gelungenen maßvollen Synthese zwischen Mensch, Architektur und Natur. Die Würde all dessen und deren Verlust auf ewige Zeit. Klagebilder über etwas, was unbeschreiblich ist, und von dem man sich ‚gar kein Bild‘ machen kann …  So würde ich diese Bilderreihe Polessje-Elegie nennen wollen.“ (Hermann Buß – aus dem Reisebericht von 2017)
Die großformatigen Bilder zeigen mit künstlerischen Mitteln, wie die Tschernobyl-Katastrophe vom 26. April 1986 das Land und die Menschen verändert hat. Sie erinnern uns an die „not-wendende“ Hilfe, wie sie z. B. die landeskirchliche Arbeitsgemeinschaft „Hilfe für Tschernobyl-Kinder“ in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers leistet. Gleichzeitig bringen sie uns einen vergessenen europäischen Nachbarn näher und machen uns neugierig auf neue Begegnungen.

TERMINE ZUR AUSSTELLUNG:

Eröff nung und Einführung:

01. März 2020, 11.00 Uhr
Gottesdienst mit anschließender Vernissage, Gespräch mit dem Künstler Hermann Buß

Mittwochs ab dem 26. Februar 2020 jeweils 18.00 Uhr

Passionsandachten zu ausgewählten Bildern der Ausstellung

Freitag, den 06. März & 20. März

Suppe im Saal mit Köstlichkeiten aus Weißrussland

Sonntag, den 08. März, 18.30 Uhr

Musik & Kulinarik aus Weißrussland

 

AUSSTELLUNGSORT:

Liebfrauen
An der Liebfrauenkirche 1
31535 Neustadt
www.liebfrauen-johannes.de
 
AUSSTELLUNGSDAUER:

26. Februar bis 25. März 2020

ÖFFNUNGSZEITEN:

Dienstag bis Freitag: 10.00–13.00 Uhr
Dienstag bis Donnerstag 14.00–17.00 Uhr
Sonntags 11.00–12.30 Uhr und auf Anfrage
Kontakt: 0511 1241-149 im Haus kirchlicher Dienste
Mehr zur Ausstellung und zum Künstler:
www.polessje-elegie.de | www.hermannbuss.info