Kirchenkreis bestellt Schwerbehinderten- und Gleichstellungsbeauftragte

Im Kollegenkreis eine Hilfe sein

Kirchenkreis bestellt Schwerbehinderten- und Gleichstellungsbeauftragte

Petra Schaper, Susanne Krause und Anke Backhaus sind die BeauftragtenDer Kirchenkreis bestellt ab Oktober Frau Anke Backhaus als Gleichstellungsbeauftragte und Frau Susanne Krause als Schwerbehindertenbeauftragte. Die beiden Damen aus dem Norden des Kirchenkreises haben ein offenes Ohr für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kirchenkreis.

Anke Backhaus, Leiterin der Kindertagesstätte Mandelsloh ist die neue Gleichstellungsbeauftragte und ihre Kollegin Susanne Krause haben die Schwerbehinderten unter den rund 400 Mitarbeitern zu ihrer Interessenvertreterin gewählt. „Familie und Beruf zu vereinbaren, ist ein wichtiger Punkt“, sagt Backhaus. Sie leitet in Mandelsloh den kirchlichen Kindergarten mit 14 Mitarbeiterinnen. Für ihre neue Tätigkeit wird sie einige Stunden freigestellt. Zur Familie zählt sie nicht nur die Betreuung von Kindern, sondern auch die Pflege von Angehörigen.

Die Schwerbehindertenbeauftragte Krause und ihre Stellvertreterin Petra Schaper wollen ihre Kollegen mit eigenen Erfahrungen unterstützen. Dabei gehe es auch um Unterstützung bei Anträgen, wie etwa Hochstufung der Behinderungsstufe. Vor allem gehe es darum, dem Arbeitgeber deutlich zu machen, dass Menschen mit Behinderung auch gut und qualifiziert arbeiten können, betont Krause: „Wir sind leistungsfähig und möchten das auch zeigen.“

Ein weiteres Thema, dass auch dem Vorsitzenden der Mitarbeitervertretung, Klaus-Dieter Coring-Weidner, am Herzen liegt, ist die Inklusion. „Langfristig gesehen wollen wir versuchen, bewusst Arbeitsplätze zu schaffen, die für Behinderte geeignet sind“, sagt Coring Weidner. Das müsse allerdings gründlich vorbereitet werden, darum wolle er sich gemeinsam mit Krause und Schaper kümmern.

Redaktion: Marcus Buchhol