„Farbe bekennen – gegen Ausgrenzung und Diskriminierung“ Eine Plakataktion an öffentlichen Plätzen im Rahmen des Gedenkens an 80 Jahre Reichspogromnacht

In diesem Jahr jährt sich die Reichspogromnacht zum achtzigsten Mal. Es gibt viele Aktionen, die sich dem Gedenken in Neustadt und Wunstorf widmen – so auch das Projekt „Farbe bekennen – gegen Ausgrenzung und Diskriminierung“, das sich besonders an Jugendliche wendete.

Das Projekt lud Konfirmanden und Konfirmandinnen, Teamer sowie Schüler und Schülerinnen dazu ein, im Rahmen der Auseinandersetzung mit den Ereignissen des 09.11.1938 und der Reflektion dieser, kreativ zu werden und ein aktives Zeichen gegen Ausgrenzung und Diskriminierung zu setzen. Erworbenes Wissen, aufgedeckte Parallelen zur Gegenwart etc. haben die Jugendlichen künstlerisch festgehalten. Im November sind die Kunstwerke auf 17 Plakatwänden im Kirchenkreis zu sehen.

Aus mehr als 50 Entwürfen hat eine Jury zehn ausgewählt. Diese werden auf großen Plakatwänden an öffentlichen Plätzen vom 02.11.bis 22.11.2018 im Stadtgebiet von Neustadt und Wunstorf zusehen sehen. Mitgemacht haben Schülerinnen und Schüler der KGS und des Gymnasiums Neustadt und der ev. IGS in Wunstorf, Konfirmandinnen und Konfirmanden aus der Kernstadt und Bordenau/Poggenhagen und Jugendliche aus dem A-TEAM.

Jury: Claudina Baron-Turbanisch und Klaus-Dieter Coring-Weidner als Projektleitung, Marcus Buchholz als Vertreter der Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf,  Marieke Hogrefe und Moritz Barthauer als Jugendvertretende, Kerstin Faust, freie Künstlerin, Andrea Grams, Fotografin & Kulturnetzwerk und Vikar Mathias Hartewieg.

Diese Aktion wird finanziell von der Klosterkammer Hannover, dem Fonds „Frieden stiften“ der Hannoverschen Landeskirche und der Calenberg – Grubenhagenschen Landschaft gefördert.

Marcus Buchholz